Ein Aspekt der Arbeit im Fachunterricht Informatik der 11. und 12. Klasse und im Wahlpflichtunterricht der 9. und 10. Klasse ist das Heranführen der Schülerinnen und Schüler an zeitnahe informatische und technische Entwicklungen.  Im vergangenen Jahr machten wir uns mit der Physical-Computing-Plattform ARDUINO vertraut, einem Mikrocontroller mit leicht zu verwaltenden Ein- und Ausgängen. Die Programmierung basiert auf C bzw. C++.

Hendrik Teichmüller, Paul Panterodt und Tino Pförtner, Vorsitzender des Schulfördervereins

Unsere neuen Projekte sind:

– der Einplatinencomputer Raspberry Pi, (er ist 2012 konzipiert worden, um der sinkenden Anzahl von Informatikstudenten entgegen zu wirken),

– die Erstellung von 3D-Objekten mit CAD-Anwendungen,

– der 3D-Druck zur additiven Fertigung der erstellten Objekte (siehe nächstes Bild: der Turner‘s Cube, unsere erste Fertigung).

In diesem Zusammenhang möchte ich mich für die großzügige Unterstützung der „neuen Projekte“ durch die Vereinigung ehemaliger Schüler und Förderer des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums bedanken. So hat uns die Vereinigung einen hochwertigen 3D-Drucker finanziert. Besonderer Dank geht an Herrn Tino Pförtner, der als Vereinsvorsitzender auch hier sehr aktiv war.

Schüler unserer Einrichtung (z.B. Paul Panterodt und Hendrik Teichmüller, Klasse 9) bilden durch ihre Aktivität im Informatikunterricht und im neu gegründeten Schülerforschungszentrum an der Hochschule Nordhausen eine gute Schnittstelle zwischen Gymnasium und Studieneinrichtung und Industrie.

Die im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des „Schülerforschungszentrums“ an der Hochschule entstandenen Kontakte mit dem FabLab der Firma 3D Schilling in Oberspier sollen im kommenden Frühjahr zu einer Exkursion meiner Schüler des Wahlpflichtkurses Informatik führen.

Gerd Mehler

Comments are closed.

Subscribe to Humboldtianer.de